Herzgeschichten

Spender der ersten Stunde

Klaus Büscher spendet im Uni.Blutspendedienst OWL seit 1986

2 Min.

Erschienen in HDZeit 10.2026, am 06.10.2026
20.10.2026
Uni.Blutspendedienst OWL

Jubiläumsfoto: (v.l.) dr. Attila Mandl, Klaus Büscher, Bärbel Wedell und Andrea Kluge feiern das 40-jährige Bestehen des Uni.Blutspendedienstes OWL.

Der Uni.Blutspendedienst OWL am HDZ NRW feierte seinen 40. Geburtstag. Anlass genug, um nicht nur auf vier Jahrzehnte engagierte Arbeit zurückzublicken, sondern auch Spenderinnen und Spender zu würdigen, die diesen Weg von Anfang an begleitet haben. Einer von ihnen ist Klaus Büscher aus Löhne – ein Blutspender der ersten Stunde.

1986 entschied sich der Maschinenbauer aus Löhne bewusst für eine regelmäßige Blutspende. Der persönliche Anstoß kam aus der eigenen Familie: Sein Vater war herzkrank und auf medizinische Versorgung im HDZ NRW angewiesen. Bis heute ist Büscher dem Blutspendedienst treu verbunden. Dabei spendet er nicht nur Vollblut, sondern auch Plasma und Thrombozyten. Wenn die Versorgungslage kritisch ist, kommt es auch schon einmal vor, dass der Blutspendedienst ihn direkt kontaktiert. Dann zögert er nicht: „Ein Anruf genügt. Selbst an Weihnachten habe ich schon gespendet.“

„Bundesweit gehen heute leider mehr Spender verloren, als neue hinzukommen“, bedauert dr. Attila Mandl, Oberarzt im Uni.Blutspendedienst OWL. Dieser Trend müsse sich dringend ändern, um die Blutversorgung auch künftig sicherzustellen.

Vertraute Atmosphäre

Klaus Büscher schätzt die vertraute Atmosphäre in seiner Einrichtung sehr und kennt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren. Besonders gerne kommt er früh am Morgen – oft bereits ab 7:30 Uhr. Die Zeit während der Spende nutzt der Familienvater bewusst zum Entspannen und als kleine Auszeit vom Alltag. Probleme oder Komplikationen hatte er bei seinen zahlreichen Spenden noch nie.  

Vollblutspender geehrt

Für jeweils 100 Vollblutspenden erhielten Matthias Band aus Bielefeld und Klaus Stammeyer aus Rinteln eine Ehrenurkunde und einen prächtigen Blumenstrauß. Eine Vollblutspende dauert nur wenige Minuten. Sie bildet die Grundlage für zahlreiche lebensrettende  Behandlungen. „Tut gar nicht weh und ist schnell vorbei“, bestätigt Matthias Band.

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