Ein Zeichen des Dankeschöns und Engagements: Beschäftigte aus zahlreichen Fachbereichen rund um die Themen Organspende und Transplantation stellen sich zum Gruppenfoto vor dem Haupteingang des HDZ NRW.
Das Netzwerk Organspende NRW e.V. sowie die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) haben diesen Tag zum Anlass genommen, einmal bei denen vorbeizuschauen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass lebenswichtige Spenderherzen zu ihrem passenden Empfänger gelangen. In diesem Sinne verteilten Konstanze Birkner, Christian Brandtner und ihr Team 240 weiße Rosen an die Vertreter zahlreicher Fachbereiche, darunter die Herzchirurgie, Kardiologie, Intensivmedizin, Kinderherzmedizin, Pflege, Transplantationskoordination und spezialisierte Dienste wie die Koordination für künstliche Herzunterstützung und Kunstherzen. Nicht fehlen durften Beschäftigte der Physiotherapie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin, Psychologie. Als Ärztlicher Direktor des HDZ NRW bedankte sich Professor Dr. Jan Gummert im Beisein der Beschäftigten am Haupteingang des Klinikums für diese schöne Geste.
„Damit möchten wir eine herausragende Teamleistung und das kontinuierliche Engagement sichtbar würdigen“, betonte die Geschäftsführerin des Netzwerks Organspende e.V., Konstanze Birkner. Der Tag der Organspende findet jedes Jahr am ersten Samstag im Juni statt. Er soll auf das Thema aufmerksam machen, aufklären und ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig eine eigene, persönliche Entscheidung zum Thema ist.
Drehort Hörsaal: Eine Gesprächsrunde aus Expertinnen und Experten, Angehörigen und Betroffenen tauscht sich über das Thema Organspende aus. Zwei Tage lang fanden die Dreharbeiten des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit im HDZ NRW statt, das die Aufnahmen im nächsten Jahr als Video-Lehr- und Aufklärungsmaterial für den Schulunterricht zur Verfügung stellen will. Ein wichtiges Thema dabei war die Diskussion um die Einführung einer Widerspruchslösung. „Andere Länder machen uns vor, wie selbstverständlich die Organspende in einer Gesellschaft sein kann“, betonte Professor Gummert.