News

Auszeichnungen & Gäste in 2025

3 Min.

02.01.2026
Vad Seminar

VAD-Seminar

Zum 14. Mal haben Prof. Dr. Jan Gummert und Organisator Günter Breitenberger (Foto oben r., Selbsthilfe Organtransplantierter NRW e.V.) Betroffene eingeladen, um sich mit den Themen Herztransplantation und künstliche 

Herzunterstützung auseinandersetzen. Ein Dank galt dem Team Herzchirurgie sowie den mitwirkenden Referenten Prof. Dr. Stephan Schubert (Klinikdirektor der Kinderkardiologie), den VAD-Koordinatoren Volker Lauenroth und Stefan Lucke sowie HTx-Koordinator Artur Rajtor.

Gruppenbild Tag der Ethik

(v.l.) Dr. Jost Niedermeyer (Kardiologe/Intensivmediziner), Dr. Anca Irimie (Neurologin), Lutz Wendelken (Rechtsanwalt), Klaus Junghans (Organisationsberater), Prof. Dr. Jan Gummert und Pfarrerin Antje Freitag.

Tag der Ethik

Darf man auf der Intensivstation sterben? Damit befasste sich das Klinische Ethikkomitee des Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, in einer vom Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Jan Gummert moderierten Hörsaalveranstaltung. Herzunterstützung auseinandersetzen.  

Fortschritte der operativen und konservativen Medizin sind ohne den Erfolg der Intensivstationen heute nicht vorstellbar.  

Gerade hier ergeben sich aber auch ethische Fragestellungen und Konflikte. Ein besonders tragischer Behandlungsverlauf aus der Vergangenheit wurde am Tag der Ethik im Herz- und Diabeteszentrum NRW aufgegriffen, um die Thematik aus der Sicht und Einschätzung eines Intensivmediziners, eines Juristen, einer Neurologin, eines Soziologen und einer Seelsorgerin zu erläutern und vor einem Fachpublikum mit den Mitgliedern des Klinischen Ethikkomitees im HDZ NRW zu diskutieren.  

Einig waren sich die Expertinnen und Experten trotz unterschiedlicher Sichtweisen letztlich darin, dass es nur dann gelingen kann, Behandlungskonflikte zu entschärfen und eine gemeinsam getragene Lösung zu finden, wenn frühzeitig die Kommunikation mit den Angehörigen und den an der Behandlung Beteiligten aufgenommen wird und ausreichend Zeit, Verständnis und gegenseitiger Respekt besteht, um einander zuzuhören.

Für Pfarrerin Antje Freitag war es die letzte in der Reihe zahlreicher Veranstaltungen des Klinischen Ethikkomitees im HDZ NRW, das sie vor über zehn Jahren am Klinikum mit etabliert hat: „Die Endlichkeit besiegen? So lautete die Frage zu unserer allerersten Hörsaalveranstaltung. Wie sich zeigt, ist sie uns allen heute immer noch sehr wichtig.“

Gruppenbild

Erneute Auszeichnung in Minden: (v.l.) Landrat Ali Dogan, Dr. Karin Overlack, Oliver Eickhoff.

Ausgezeichnet  familienfreundlich

Diese Auszeichnung wird vom Kompetenzzentrum „Frau und Beruf OWL“ in Kooperation mit dem Kreis Minden-Lübbecke, der IHK und der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe vergeben. Das Siegel würdigt Maßnahmen und Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das HDZ NRW hat es bereits mehrfach erhalten und das Verfahren auch 2025 nach schriftlicher Bewerbung, Vor-Ort-Besuchen sowie Online-Präsentationen erneut erfolgreich bestanden.  

Zu den hervorgehobenen Bewertungskriterien zählen unter anderem die Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort, Service- und Unterstützungsangebote, Personal- und Organisationsentwicklung sowie die Unternehmenskultur.

Gäste aus Jiangyin

Gäste aus Jiangyin, China, besuchen das HDZ NRW.

Delegation aus Jiangyin

Eine Delegation aus Jiangyin hat das HDZ NRW besucht und sich über sämtliche Fachbereiche im Klinikum informiert. Jiangyin ist eine große kreisfreie Stadt in der ostchinesischen Provinz Jiangsu mit rund 1,2 Millionen Einwohnern. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen als „Nationale Hygienestadt“ und „Nationale Modellstadt für wissenschaftlichen und technologischen Austausch“ erhalten. Gastgeberin Dr. Karin Overlack (4.v.l.), der stellvertretende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Cornelius Knabbe (3.v.l.) und Anna Reiss (Unternehmenskommunikation) verabschieden hier ihre Gäste nach einem dreitägigen intensiven Erfahrungsaustausch.

Gruppenbild Hygiene

(v.l.) Dr. Ariane Maleszka-Kleikamp, Petra Bösch, Prof. Dr. Jan Gummert, Hans-Joerg Deichholz, Arno Markus-Lojewski, Dr. Indra Schubert.

Expertise in der Hygiene

D as MRE-Siegel NRW ist eine Hygieneauszeichnung für Krankenhäuser, die ihre vorbildliche Arbeit gegen multiresistente Erreger (MRE) dokumentiert. Mindestens zehn besondere Qualitätsziele, zu denen Maßnahmen der Händehygiene, Schulungen, Patienteninformationen und ein strategisches  

Konzept zum verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika zählen, hat das HDZ NRW bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Die Urkunde wurde im Oktober von den Vertretern des Gesundheitsamtes und des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) an das verantwortliche Hygieneteam unter Prof. Dr. Jan Gummert, Ärztlicher Direktor, vergeben.

Das könnte Sie auch interessieren:

Nach oben