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Neue Ergebnisse aus der Herzinsuffizienz-Forschung

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02.01.2026

Eine Arbeitsgruppe am Agnes Wittenborg Institut für translationale Herz-Kreislaufforschung (HDZ NRW) unter der Leitung von Privatdozentin Dr. Anna Klinke hat erstmals am Mausmodell nachgewiesen, dass Nitro-Ölsäure den zellulären Stoffwechsel im Herzgewebe bei einer bestimmten Form der Herzinsuffizienz verbessert. Die Arbeit wurde wissenschaftlich vorgestellt (Nature Communications 04/2025).

Auf eine mögliche therapeutische Wirksamkeit von Nitro-Ölsäure weisen frühere Studien hin. Dass sie den mitochondrialen Stoffwechsel verbessert und die Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion lindert, konnte in den experimentellen Studien des Instituts unter Laborbedingungen anhand männlicher und weiblicher Maus-Kohorten nachgewiesen werden. Die Ergebnisse: Nitro-Ölsäure mildert die Herzinsuffizienz, verändert das Myokardproteom und den Glukosestoffwechsel, erhöht die Mitochondrien-Produk- tion und die mitochondriale Atmung des Herzens, wirkt stoffwechselregulierend und verbessert die Signalwege zur Fettverbrennung sowie den kardialen Fettsäurestoffwechsel.

Das im Agnes Wittenborg Institut für translationale Herz-Kreislaufforschung angesiedelte Forschungsvorhaben zur therapeutischen Wirkung von nitrierten Fettsäuren auf Herzmuskelzellen zählt zu insgesamt zehn Kooperationsprojekten, die im Rahmen des Anschubfonds Medizinische Forschung der Medizinischen Fakultät OWL von der Universität Bielefeld zur Förderung ausgewählt wurden.  

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