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Mein Lieblingsort: Die Ausbildungsstation

Auf der Ausbildungsstation im HDZ NRW, die 2024 eröffnet wurde, lernen angehende Pflegefachpersonen, Verantwortung zu übernehmen und ihren Stationsalltag eigenständig zu organisieren. Gina Zigan (24) ist eine von vier qualifizierten Praxisanleiterinnen, die Auszubildende ganzjährig auf der Station begleiten und im Hintergrund dafür sorgen, dass hier Theorie und Praxis optimal miteinander verknüpft werden. 

2 Min.

02.01.2026
Pflegesituation

Praxisanleiterin Gina Zigan (24) begleitet den Pflege-Nachwuchs im HDZ NRW

Portraitbild

Gina Zigan

Unsere Ausbildungsstation ist für viele das Highlight ihrer Pflegeausbildung“, sagt Gina Zigan. „Unser Nachwuchs ist sehr stolz, hier über mehrere Wochen lang Verantwortung übernehmen zu dürfen, die eigenen Fähigkeiten quasi in einem geschützten Rahmen besser kennenlernen und weiterentwickeln zu können.“ 

Dabei sind Ausbildungsstationen wie im HDZ NRW in der Krankenhauslandschaft noch in der Minderzahl. Bei ihrem Arbeitgeber fand Gina Zigan Unterstützung für eine neunmonatige Weiterbildung zur Praxisanleitung. „Im Blockunterricht – einmal im Monat für jeweils eine Woche – werden dabei Lehr- und Lernmethoden vermittelt. Man lernt einiges über Lernprozesse und Ausbildungspläne, aber auch über die Aufgaben und Pflichten bei der Praxisanleitung sowie die Bedeutung der Rolle in der Ausbildung und Einarbeitung.“ 

Was muss eine Praxisanleiterin mitbringen?

Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme ist eine dreijährige, erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann zuzüglich mindestens einjähriger Berufserfahrung. Das alles brachte Gina Zigan, die seit 2023 im HDZ NRW arbeitet, mit. Ihr Praxisanleiter-Zertifikat hat sie seit einigen Monaten nach erfolgreicher Prüfung in der Tasche.

Auf ihrer Ausbildungsstation, die in zwei Schichten geführt wird, hält sie sich eher im Hintergrund. „Eine meiner wichtigsten Aufgaben ist es hier, zu beobachten und darauf zu achten, dass alle Vorschriften eingehalten werden.“ Aber natürlich gebe es auch eine regelmäßige konstruktive Rückmeldung und individuelle Leistungsbeurteilung.

„Wir möchten unsere Auszubildenden ihren Fähigkeiten entsprechend optimal fördern. Praktische Übungen, Fallbesprechungen und Teamaufgaben tragen viel zur Qualität der Pflegeausbildung bei.“ Daran als Praxisanleiterin täglich beteiligt zu sein und den allermeisten nach einer grundsoliden Ausbildung im HDZ NRW den Berufsstart zu ermöglichen, sei sehr motivierend und eine rundum schöne Sache. „Ja, ich würde das wieder tun“, sagt Gina Zigan.

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