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Drei Mal Chicago und zurück nach Bad Oeynhausen

Junge Wissenschaftler forschen an renommierter US-Universität

2 Min.

02.01.2026
HDZ-Treffen in New York

HDZ-Treffen in New York (v.l.) PD Dr. Muhammed Gerçek, PD Dr. Mohammad Kassar, Dr. Max Potratz, Prof. Dr. Volker Rudolph, Dr. Felix Rudolph, Dr. Maria Ivannikova.

Die Feinberg School of Medicine im Herzen der Innenstadt von Chicago, am Ufer des Lake Michigan gelegen, gilt als erstklassige Forschungs- und Ausbildungsadresse für den medizinischen Nachwuchs. Seit 2022 besteht ein dauerhaftes Austauschprogramm mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW).

PD Dr. Muhammed Gerçek war der Wegbereiter. Der Kardiologe leitet eine Arbeitsgruppe zur Forschung an den sogenannten atrioventrikulären Herzklappen, die sich jeweils zwischen einem Herzvorhof (Atrium) und der entsprechenden Herzkammer (Ventrikel) befinden. Vor drei Jahren erhielt der 33-jährige Wissenschaftler ein begehrtes Forschungsstipendium der Deutschen Herzstiftung, das ihn in die USA an die Feinberg School führte und so erfolgreich abgeschlossen werden konnte, dass man gerne weiter den Kontakt miteinander hielt. Anschließend hat er als klinischer Stipendiat (Advanced Clinician Scientist) der Ruhr-Universität Bochum seine Forschungsarbeiten am HDZ NRW wieder aufgenommen.

Forschung unter den Besten

Aktuell forschen Dr. Max Potratz (36) und Dr. Felix Rudolph (28) in Chicago unter der Leitung des international anerkannten Herzklappenspezialisten Professor Charles Davidson. Die Feinberg School of Medicine ist eine Einrichtung der Privatuniversität Northwestern im Staat Illinois, die einen Doppelcampus in Chicago und Evanston unterhält. Als Elitehochschule mit über 7000 Angestellten zählt sie zu den führenden Universitäten weltweit.  

Ende Juni durften Dr. Felix Rudolph, Dr. Max Potratz und Oberärztin Dr. Maria Ivannikova auf dem größten US-Kongress zu Herzklappenerkrankungen, den „New York Valves“, ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorstellen.

„Diese internationale Zusammenarbeit werden wir unbedingt fortsetzen“, betonte Klinikdirektor Professor Dr. Volker Rudolph vor Ort in New York. „In der kathetergestützten Klappentherapie haben wir bereits wichtige Erkenntnisse gewonnen.“ Ende Juni durften Dr. Felix Rudolph, Dr. Max Potratz und Oberärztin Dr. Maria Ivannikova auf dem größten US-Kongress zu Herzklappenerkrankungen, den „New York Valves“, ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorstellen.

„Diese internationale Zusammenarbeit werden wir unbedingt fortsetzen“, betonte Klinikdirektor Professor Dr. Volker Rudolph vor Ort in New York. „In der kathetergestützten Klappentherapie haben wir bereits wichtige Erkenntnisse gewonnen.“

Forschungsteam

Das internationale Forschungsteam (v.l.) Dr. Jyothy Puthumana, Dr. Laura Davidson, PD Dr. Muhammed Gerçek, Prof. Dr. Charles Davidson und Prof. Dr. S. Christopher Malaisrie im Herzkatheterlabor.

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