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HDZ-Ratgeber

2 Min.

02.01.2026
Dr. Young Hee Lee-Barkey

Dr. Young Hee Lee-Barkey

Abnehmen mit Tirzepatid oder Semaglutid?

Semaglutid: Eine Spritze pro Woche soll genügen, um innerhalb von wenigen Monaten deutlich an Körpergewicht zu verlieren. Der Wirkstoff Tirzepatid soll sogar noch größere Erfolge versprechen. Das ist wichtig:

Semaglutid und Tirzepatid ahmen körpereigene Darmhormone nach und sind moderne Wirkstoffe, die Blutglukose regulieren, das Sättigungsgefühl verstärken und eine Gewichtsabnahme unterstützen. Dabei können Menschen mit Übergewicht eine Abnahme von 15-22 Prozent des Körpergewichts erreichen. Als typische Nebenwirkungen können Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung auftreten. Die medikamentöse Behandlung integriert sich in ein ganzheitliches Therapiekonzept, dass stets Maßnahmen zur gesunden Lebensweise beinhaltet. Dr. Young Hee Lee-Barkey, leitende Oberärztin der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie, zum Nutzen dieser Medikamente: „Wir erreichen mit dieser Therapie nicht nur eine Gewichtsreduktion, sondern vor allem auch einen positiven Effekt auf die Gesundheit mit dem Schutz der Organe wie etwa Herz, Gefäße und Nieren.“

Prof. Dr. Volker Rudolph

Prof. Dr. Volker Rudolph

Warum es sich lohnt, heute noch mit dem Rauchen aufzuhören 

Schon nach einem halben Tag ohne Nikotin kann das Blut wieder mehr Sauerstoff transportieren“, sagt Prof. Dr. Volker Rudolph, Direktor der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie. „Nach einer Woche sinkt der Blutdruck, so dass ggf. Medikamente eingespart werden können. Das Herzinfarktrisiko sinkt nach nur einem Jahr auf die Hälfte. Abhängig vom Lebensalter zum Zeitpunkt des Rauchstopps verlängert sich auch das Leben: um drei Jahre im Alter von 60 Jahren, um sechs Jahre im Alter von 50 und um bis zu neun Jahre im Alter von 40 Jahren.

E-Zigaretten sind übrigens keine Alternative: Die Mehrzahl der darin enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe sind toxikologisch noch gar nicht untersucht, insbesondere ihre Wirkweisen nach Erhitzung. Medizinische Fachgesellschaften warnen einstimmig vor den zu erwartenden Folgen für die Gesundheit.“

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